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Dachbodentreppe
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Eine Treppe, die einschiebbar, bzw. einklappbar ist und zum Dachboden führt wird allgemein als Dachbodentreppe bezeichnet (siehe Abbildung A). Die Dachbodentreppen werden neben der Ausführung auch nach der Form unterschieden, wie sie in den Dachboden eingeschoben bzw. eingeklappt werden.


Abbildung A: Bodentreppe
 
(Quelle: Fa. Gebrüder Dolle - Modell Extra)

Wenn ein Zugang zum Dachboden geplant ist, bei dem die Treppe bei Nichtbenutzung wieder zugeklappt werden soll, ist die Entscheidung klar: Eine Dachbodentreppe wäre die richtige Entscheidung. Aber welche? Welche Kriterien benötigte ich zur Entscheidungsfindung?

Zunächst einmal ist natürlich die mögliche Deckenöffnung von entscheidender Bedeutung. Standardgrößen, für die Sie Dachbodentreppen bekommen, sind:

60er breite

70er breite

112 cm x 60 cm

112 cm x 70 cm

120 cm x 60 cm

120 cm x 70 cm

130 cm x 60 cm

130 cm x 70 cm

140 cm x 60 cm

140 cm x 70 cm

Weiterhin ist es wichtig zu wissen, ob der Deckel der Dachbodentreppen für eine Vertäfelung geeignet sein soll, damit die Anpassung an den unteren Raum gewährleistet ist. Diese Option wird häufig mit angeboten.

Abbildung B:
Einschiebbare Dachbodentreppe
(Quelle: Fa. Gebrüder Dolle -
Modell Profi 2 tlg.)

Eine Besonderheit von Dachbodentreppen ist, dass diese eingeschoben oder zusammengeklappt im Deckenloch verschwinden. Daher ist der „freie“ Platz oben von entscheidender Bedeutung für die Auswahl der Bodentreppen.

Wenn auf dem Dachboden keinerlei Platzprobleme bestehen, ist sicherlich eine einschiebbare Dachbodentreppe (Abbildung B) die einfachste Lösung.

 

 

Abbildung C:
Bei einschiebbaren Treppen ist der notwendige
Platzbedarf auf dem Dachboden größer als die Dachluke

Abbildung D:
Dreigeteilte Dachbodentreppe
(Quelle: Fa. Gebrüder Dolle - Modell Extra)

Ist aber der Platz oben begrenzt und die Dachbodentreppe sollte im geschlossenen Zustand nicht all zu sehr über die Öffnung hinaus in den Dachboden ragen (Abbildung C), dann sollte es schon eine dreigeteilte Dachbodentreppe sein (Abbildung D). Hierbei ist zu berücksichtigen, dass beim Aufklappen der Dachbodentreppe ein freier Raum vor der Treppe erforderlich ist (Abbildung E). Dieses Aufklappmaß ist in der Regel ca. 175 cm lang.

Durch die Einführung der Energieeinspar-Verordnung (EnEV) wurde der für Wärmeübergänge charakteristische k-Wert durch den U-Wert ersetzt und gilt europaweit einheitlich. Dieser Wert ist insbesondere bei Dachbodentreppen von Bedeutung, da sich hier häufig die Frage stellt, ob dieser wärmegedämmt sein muss oder nicht.
 

Abbildung E:
Dreigeteilte Dachbodentreppe
beim Aufklappen

Der U-Wert gibt an, wie viel Energie (W – Watt) über 1 m² bei 1 C° Temperaturdifferenz zwischen zwei Räumen verloren geht.

Der U-Wert für wärmegedämmte Dachbodentreppen liegt häufig bei 0,65 W/m² C°. Eine Bodentreppe mit Wärmedämmung liegt vor, wenn Isoliermaterial im Lukendeckel verbaut ist. Für Dachböden, die schon wärmegedämmt sind, ist dies nicht erforderlich.

Als besonderes Kriterium kann eine Feuerhemmung erforderlich sein. Diese ist teilweise vorgeschrieben. Hierbei gibt es u.a. den Brandschutz 30 min (F-30) und auch 90 min (F-90) jeweils zumindest von unten geprüft. Es ist wichtig (insbesondere für den Geldbeutel) zu wissen, welcher Brandschutz gefordert wird.

Handläufe sind bei Dachbodentreppen nicht üblich, werden aber bei einigen Modellen als Zusatz mit angeboten.

Es gibt Modelle, bei denen das Zusammenschieben elektrisch erfolgt (Abbildung F). Dies ist natürlich sehr komfortabel, wird aber für den persönlichen Hausgebrauch aus Kostengründen sehr selten genutzt.

 

Abbildung F:
Elektrisch zusammenschiebbare
Dachbodentreppe auch Scherentreppe genannt.
(Quelle: Fa. Gebrüder Dolle - Modell Profi Alu Top)

 

Dachbodentreppen gibt es in verschiedenen Holzausführungen, so dass es vom Geschmack und vom Geldbeutel abhängt, für welche Dachbodentreppen Sie sich letztendlich entscheiden.

Bevor Sie sich aber für eine Dachbodentreppe entscheiden, sollten Sie sich überlegen, ob diese Treppe häufig oder sogar immer im geöffneten Zustand gelassen wird bzw. werden kann. Ist dies der Fall, und stört die geöffnete Treppe den unteren Raum nicht wesentlich, so ist zu überlegen, ob es nicht komfortabler ist, sich eine Raumspartreppe anzuschaffen, die übrigens nicht teurer sein muss.

   

 

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